Landschaftspflege...

...heißt Vielfalt erhalten

Unsere Schwarzköpfigen Fleischschafe weiden den ganzen Sommer über auf kräuterreichen Flächen, die zum größten Teil unter Naturschutz stehen. Durch gezielte Beweidungsprogramme können sich dort vom Aussterben bedrohte Tier-und Pflanzenarten etablieren. So konnten beispielsweise der seltene Bienenragwurz und Schmetterlingsarten wie der Schwalbenschwanz in den Naturschutzgebieten in Welda und Scherfede wieder angesiedelt werden.  

Landschaftspflege

Mit Schafen die Landschaft zu pflegen bedeutet vor allem brachliegende Flächen vor dem Verbuschen und Verwalden zu bewahren. Oftmals handelt es sich dabei um Flächen die schwer zugänglich oder wenig ertragreich sind und sich für eine intensive Bewirtschaftung nicht eignen. Werden sie nicht beweidet, nehmen einige dominante Tier-und Pflanzenarten die Oberhand und verdrängen andere aus dem System. Ohne Landschaftspflege reduziert sich also die Artenvielfalt und das Landschaftsbild verändert sich. 

Schafe verursachen durch ihr eher geringes Gewicht und die kleinen Klauen eine geringere Trittbelastung und schonen die Vegetationsnarbe. Gleichzeitig rückverdichten sie aber den Boden im Untergrund, weshalb sie auch zur Stabilisierung und dem Abweiden von Deichen eingesetzt werden.


Schwarzköpfige Fleischschafe

 

Das Schwarzköpfige Fleischschaf ist ein wüchsiges Fleischschaf mit ausgeprägten Fleischformen, d.h. tiefer, breiter vorgeschobener Brust, tiefem, breitem Rumpf mit langem Rücken, der breit, fest und gut bemuskelt ist. Der mittelbreite schwarze nicht zu stark bewollte Kopf hat seitwärts abstehende kräftige Ohren. Die Beine sind schwarz und möglichst unbewollt. Die weiße Wolle ist eine Crossbred-Wolle (Handelsqualität) mit ausgeglichenem Sortiment von C - CD 33 - 35 Mikron.

Rasse-Merkmale: Sehr gute Froh- und Fleischwüchsigkeit bei hoher Anpassungsfähigkeit, sehr gute Schlachtkörperqualität, gute Frühreife und Fruchtbarkeit. Widerstandsfähigkeit, Weide-, Marsch- und Pferchfähigkeit, für die Koppelhaltung gut geeignet. Zulassung bereits im ersten Lebensjahr möglich, sehr lange Brunstsaison.

(Quelle: http://www.schafzucht-niedersachsen.de)